Wärmedämmung spart Geld und schont die Umwelt.

richtige Wärmedämmung, Thermographie
Für den guten Wärmeschutz von Gebäuden sind zwei Kriterien besonders wichtig: Optimale Dämmung und Luftdichtheit der Gebäudehülle. Durch undichte Stellen gehen große Mengen an warmer Luft verloren. Schon eine Fuge von 1 mm Breite und 1 m Länge kann bei Windstärke 3 bis 5 die Dämmwirkung um 65% verringern. Mittels Thermografie, das heißt Wärmebilder, die Temperaturunterschiede im Haus aufzeigen, können Schwachstellen identifiziert werden. Die Kamera stellt kalte Bereiche mit dunklen, warme Bereiche mit hellen Farben dar. Dabei ist ein Temperaturunterschied von innen zu außen von mind. 15°C nötig. Daher wird diese Untersuchung im Winter durchgeführt.

Die Luftdichtheit eines Gebäudes lässt sich über den "Blower-Door-Test" ermitteln. Dazu wird ein Gebläse (Blower) luftdicht meist in die Haustür (Door) montiert. Die Messung erfolgt doppelt, einmal mit Über-, einmal mit Unterdruck. Wenn die Druckdifferenz stabil ist, fördert das Gebläse gerade so viel Luftvolumen, wie durch Leckagen am Gebäude entweicht bzw. nachströmt. Der Wert für diese Fördermenge wird dann durch das Raumluftvolumen geteilt.

PBS: Planen & Bauen GmbH